Kleiner Streifzug durch die heimische Tierwelt


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Stockente_Erpel
    Stockente Erpel
Die Erpel tragen  nur im Herbst und Winter ihr buntes Gefieder, sobald die Brut beginnt, hat der Erpel keinen Stress mehr und das Prachtgefieder fällt aus. Er ist ca 3 Wochen flugunfähig und ist dann von der Ente fast nicht mehr zu unterscheiden.
Zu erkennen ist der Erpel aber durch den gelben Schnabel.
Stockente_Family
Vogelstimme

Stockente Anas platyrhynchos 58 cm. Der Erpel ist graubraun gefärbt mit weissem Schwanz und schwarzem Steiss; am Bürzel mit gekräuselten, schwarzen Federn. Der flaschengrüne Kopf setzt sich von der kastanienbraunen Brust durch ein schmales weisses Halsband ab. Der Schnabel ist gelblichgrün, die Beine sind orange. Weibchen und Jungvögel sind braun und schwarz gemustert.

Stockente_NestDie Stockente brütet meist am Boden, gedeckt von hohem Gras, Gebüsch oder Hecken. Das Männchen dreht eine Mulde, legt sie mit trockenen Gräsern, Schilfhalmen und Blättern aus und polstert das Innere mit braunen Dunen, die ein helles Zentrum aufweisen. 1 Jahresbrut ab März. Die 7-11 ovalen, glatten, wachsartig schimmernden Eier (58x41 mm) sind blassgrün bis grünblau oder rahmfarben, sehr variabel. Das Männchen brütet 26-29 Tage und führt die nach 7-8 Wochen flugfähigen Nestflüchter. Zuweilen nistet die Art auch in Baumhöhlen, alten Greifvogel-, Elstern-, oder Krähennestern. Manchmal auch auf einer Terrasse im 5 Stock eines Wohnhauses.

Findet man an Land ganz junge Enten ohne "Eltern", auf keinen Fall die jungen Enten ins Wasser geben, sie wären verloren. Zum Überleben im Wasser brauchen sie eine Fettschicht über den Federn, die sie sich noch nicht selber machen können. Die Altvögel erledigen das mit dem Schnabel.

Vogelnester
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