Kleiner Streifzug durch die heimische Tierwelt


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Höckerschwan
Vogelstimme
Höckerschwan Cygnus olor 150 cm. Sehr grosser Vogel mit weissem Gefieder. Den langen Hals hält er in eleganter S-Linie. Der dunkel orangefarbene Schnabel hat einen schwarzen Schnabelhöcker, der beim Männchen breiter ist als beim Weibchen. Die Jungen sind blassgraubraun gefärbt, 
der Schnabel ist rötlichgrau.

Höckerschwan_Junge
fotografiert 26.06.04 Hallwiler See


Höckerschwäne leben wie alle Gänsevögel in Dauerehe. Die Nahrung besteht aus Wasser- und Sumpfpflanzen, auch auf dem Land werden Pflanzen abgeweidet, Schwäne können nicht tauchen.
Höckerschwan_Nest
In Wassernähe, auf einer kleinen Insel oder im seichten Wasser, möglichst unzugänglich im Röhricht, legt das Männchen  aus Schilfhalmen und anderen Wasserpflanzen einen grossen (90-120cm) nach oben oben verjüngten Haufen an, dessen Mulde das Weibchen mit feineren Pflanzenteilen und Dunen auslegt. 1 Jahresbrut ab Ende April. Die 5-7 ovalen bis elliptischen Eier (114x74 mm) sind anfangs glatt, später leicht glänzend und schwach gekörnt. Meist sind sie hell blaugrau oder graugrün, selten weiss. Eiablage alle 2, Brutdauer 34-38 Tage. Die Jungen sind mit 4-5 Monaten flugfähig.

HöckerschwanHöckerschwäne waren ursprünglich in der Schweiz nicht heimisch. Im  Winter bevölkern rund 4000-5000 Schwäne unsere Gewässer, die zum  Teil Gäste aus dem Norden sind.

Bekannt ist ihre Drohstellung mit S-förmig gebogenem Hals und über den Rücken hochgezogenen Flügeln.

Vogelnester
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