Kleiner Streifzug durch die heimische Pflanzenwelt


Klatschmohn
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Klatschmohn Papaver rhoeas
Klatschmohn Mai bis August
Klatschmohn 30 - 80 cm
Klatschmohn
     
Leuchtende Blüten, am Grund oft mit schwarzem Fleck, sehr viele dunkelviolette Staubfäden. Aus den Fruchtknoten in deren Zentrum bilden sich die charakteristischen Mohnkapseln. Früher auf allen nährstoff- und basenreichen Böden in den Getreidefeldern anzutreffen; heute eher auf Bodenanschnitten und Bodenmieten; manchmal an Feldrändern auch als Zier ausgesät.

In den Pollensäcken seiner überaus zahlreichen Staubblätter (es sollen exakt 164 sein) produziert der Klatschmohn soviel Pollen wie kaum eine andere Blüte. Die Insekten, die auf dem dicken Fruchtknoten landen, können allerdings nur am frühen Morgen davon naschen.

Enthaltener Milchsaft ist leicht giftig. Früher wurden die Blüten der roten Farbe wegen Tees und Speisen beigemischt, aber auch ihrer Inhaltsstoffe wegen bei Bronchitis und Heiserkeit angewandt.


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