Kleiner Streifzug durch die heimische Pflanzenwelt


Klatschmohn
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Hahnenfuss
Scharfer Hahnenfuss
Ranunculus acris

April bis Oktober

Die handförmig geteilten,  vogelfussähnlichen Blätter standen Pate beim Namen Hahnenfuss. Scharf ist der Hahnenfuss insofern, als der Saft abgeschnittener Stengel heftige Hautreizungen verursacht.

Hahnenfuss

 
Der Hahnenfuß (Ranunculus acris) ist vielen eher bekannt als Butterblume und ist wohl auf den Fettglanz der Blüten zurück zu führen  und wird 30 - 100 cm hoch. Mehrjährige, kahle (oder höchstens angedrückt behaarte) Pflanze ohne kriechende Ausläufer. Stängel und Blütenstiele rund, glatt (nicht gefurcht!). Blüten in lockeren Rispen, leuchtend gelb, Blütendurchmesser 10-25 mm; Kelchblätter gelblich, anliegend behaart. Stängelblätter 3-5-teilig, eingeschnitten gezähnt; Grundblätter tief 3-5 (7)-spaltig, lang gestielt. Hahnenfussgewächse, Ranunculaceau.

Vorkommen: Wiesen, Weiden, Wegränder, Gebüsche, bevorzugt werden feuchte, stickstoffhaltige Lehmböden; bis 2400 m. Ganz Europa (ausser Portugal und Türkei); Asien Afrika, Nordamerika.

Biologie: Der Hahnenfuss bildet etwas Mitte Mai einen charakteristischen gelben Wiesenanspekt. Die Pflanzen enthalten den scharf schmeckenden Giftstoff Anemonin und werden deshalb vom Vieh gemieden. Auf beweideten Wiesen bleibt die Art daher oft inselartig stehen. Beim Trocknen verliert der Giftstoff seine Wirkung, sodass die Pflanzen im Heu unschädlich sind.

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