Kleiner Streifzug durch die heimische Pflanzenwelt


Fingerhut Digitalis
Rainfarn
Klatschmohn
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Wiesenwucherblume
Wiesenwucherblume oder Margerite
Leucanthemum vulgare


Mai bis Oktober

Margerite

 
Mehrjährige Pflanze (20 - 70 cm) mit aufrechten Stängeln, die einzelne, endständige, lang gestielte Blütenköpfchen tragen. Zungenblüten weiss, Röhrenblüten gelb; ohne Pappus (=Haarkelch). Hüllblätter länglich-lanzettlich, grün, mit bräunlichem, trockenhäutigem Rand. Obere Stängelblätter kürzer als die Stängelglieder, ungeteilt, spatelförmig, gekerbt-gesägt, halb stängelumfassend; Grundblätter lang gestielt, verkehrt-eiförmig bis spatelförmig. Korbblütengewächse.

Vorkommen: Wiesen, Halbtrockenrasen, Grasplätze, Wegränder; sonnige Abhänge, Trockenwälder; auch auf Felsen; bis in Höhenlagen von 2300 m. Ganz Europa, Schwerpunkt in den westlichen Gebieten.

Biologie: Die Wiesen-Wucherblume oder Margerite wird hauptsächlich von Fliegen, Käfern und Faltern bestäubt, jedoch kommt auch Selbstbestäubung (Autogamie) vor. Die Verbreitung der Früchte erfolgt durch den Wind oder durch Pflanzenfresser (Verdauungsverbreitung).


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