Kleiner Streifzug durch die heimische Pflanzenwelt


Klatschmohn
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Rainfarn Tanacetum vulgare
Gewöhnlicher Rainfarn
(Tanacetum vulgare)

Gewöhnlicher Rainfarn

Juli bis September

Rainfarn Tanacetum vulgare
 
40-120 cm.Mehrjährige Pflanze mit zahlreichen, goldgelben, halbkugeligen, in Schirmrispen angeordneten Blütenköpfchen. Köpfchen flach, 8-11 mm breit, ohne Zungenblüten; Einzelblüten ohne Pappus (Haarkelch). Frucht 5-kantig. Blätter länglich-lanzettlich, fiederschnittig gesägt; Fiederblättchen zu 8-12. Stängel kantig, kahl. Korbblütengewächse.

Unkrautbestände an Wegen, Bahndämmen und auf Schuttplätzen, auch an Waldrändern, in Gebüschen und auf Kahlschlägen, liebt nährstoffreiche Lehmböden. Bis in Höhenlagen von 1000 m. 

Der  deutsche Name bezieht sich auf die farnähnlichen Blätter und den Standort. Der Rainfarn ist ein typischer Kulturbegleiter. Wegen ihres Gehaltes an ätherischen Ölen, Kampfer und Borneol verwendet man die schwach giftige Pflanze seit langer Zeit als Heilpflanze (Wurmmittel; äusserlich gegen Rheumatismus) und Nutzpflanze (Mottenkraut!). Die Blüten werden von Insekten bestäubt.

Unsere Großmütter wussten noch, dass man mit einem Reinfarnaufguss Läuse und anderes Ungeziefer in Schach halten konnte.
 
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