Vogelnest  Waldohreule (Asio otus)
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Waldohreule
Waldohreule_Nest
Waldohreule_Verbreitung
gelb: nur im Sommer
grün: ganzjährig

Mittelgrosse (35 cm) , schlanke Eule mit langen Federohren, deren Gefiederzeichnung einer Baumrinde ähnelt und die Eule tarnt. Steht auf der Roten Liste.

Wenig zu hören. Weibchen ruft nicht laut "chwäu"; Warnruf schrill "uäk". Der Gesang ist eine lockere Reihe tiefer, in regelmässigen Abständen wiederholter dumpfer "huh" (leise, doch weit hörbar). Die Jungen betteln nach Einbruch der Dämmerung untermüdlich und laut "pii-ih".

Dämmerungs- und nachtaktiv, sitzt untertags meist versteckt in Bäumen. Den Grossteil der Nahrumg bestreiten Mäuse; als Ersatznahrung kommen Kleinvögel, aber auch andere Kleintiere (selbst Käfer) in Betracht. 

Die Waldohreule baut ihre Nester nicht selbst, sondern bezieht zur Brutzeit alte Krähen-, Elstern- oder Taubennester, Greifvogelhorste, Baumhöhlen oder Eichhörnchenkobel. Man findet sie daher sowohl in Laub-, Misch- und Nadelwald als auch in kleinen Felsgehölzen. Meist 1 Jahresbrut, ab Ende März. Die 4-6 kurzelliptischen, weissen Eier (40x32mm) haben eine glatte, mässig glänzende Schale mit kleinen Poren und werden im Abstand von je 2 Tagen gelegt. Das Weibchen brütet vom ersten Ei an etwa 27-28 Tage und füttert auch die Jungen 23-26 Tage mit dem der vom Männchen gebrachten Beute.

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