Wie Blacky in den Walliser Bergen doch noch sein Glück fand
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Fortsetzung 4/5
Beim 3. oder 4. Arztbesuch weinte meine Leinenträgerin ganz fürchterlich und ich wusste nicht warum. Der Arzt hat ihr nämlich vorgeschlagen, mich über die Regenbogenbrücke zu schicken. Allerdings besteht doch noch eine Chance, wenn ich so 2 Mal in der Woche eine Spritze bekommen würde. Irgendwie war ich heilfroh, dass sie mich wieder mit auf den Berg genommen hat. So ungefähr war das.

Das war ein grosser Zeitaufwand und frass ein grosses Loch in den Geldbeutel von meiner Leinen-
trägerin. Also eigentlich hätte ja der Tierarzt als Präsident vom kantonen Tierschutzverein vielleicht ein wenig am Preis "drehen" können, aber der musste natürlich auch leben. Sie liess sich aber nicht beirren und fuhr fleissig mit mir zum Tierarzt, obwohl sie nach jeder Fahrt das Auto putzen musste.

Jedenfalls haben sich die Anstrengungen gelohnt, denn ich wurde wieder ganz gesund. Obwohl meine Leinenträgerin vor mir nie ein Haustier hatte, machte sie das eigentlich super gut und ich fühlte mich sehr wohl in ihrer Nähe. Es dauerte aber noch sehr lange, bis ich keine Angst mehr vor Aufzügen, Autos und Bahnhofshallen hatte. Mit der Zeit hatte ich auch keine Angst mehr vor Krücken und Spazierstöcken.

Wir haben viel zusammen unternommen und ich durfte sogar immer mit in die Ferien fahren. Das einzige, was mir daran nicht gefiel, dass an der Grenze immer so uniformierte Männer um das Auto herumgeschlichen sind und meinen Impfpass ganz genau angeschaut haben. Also Uniformen mag ich überhaupt nicht und deshalb war ich nach den Grenzübetritten immer ganz heisser vor lauter bellen.
Hundhier geht die Geschichte weiter